Gruselkekse zu Halloween

Zum Anbeißen lecker: Utes Halloween-Rezept

Zutaten:

200 g vegane Butter
100 g Zucker
300 g Mehl (hier 1050 Dinkel)
1 TL Vanillezucker
1 EL gemahlene Leinsamen (als Bindemittel – El-Ersatz)
(etwas Zitronensaft/ Haferdrink/Wasser)
1-2 TL Back-Kakao für dunkleren Hautton der Finger

Für die Deko:

150 g Puderzucker
50 g ganze Mandeln rote Lebensmittelfarbe oder Rote Bete-Saft

Und so geht’s:

  • Leinsaat in 1 EL Wasser quellen lassen
  • 2. Butter, Zucker, Mehl, Vanillezucker, gequollene Leinsamen zu einem festen Teig verkneten. Wenn zu trocken – schluckweise Flüssigkeit zugeben. Der Teig soll geschmeidig, aber nicht klebrig sein
  • (optional eine Hälfte mit Kakao dunkler färben)
  • Zu einer Kugel formen und abgedeckt mind. 30 Minuten kaltstellen
  • In der Zeit die Mandeln der Länge nach halbieren, geht gut mit einem spitzen Messer
  • Den Teig vierteln und stückweise kurz kneten, eine Rolle formen und davon Scheiben abschneiden, aus denen die ca. kleinfingergroßen Finger geformt werden.
  • Jeweils ein Ende mit einer runden Messerspitze platt drücken für den Fingernagel., Mittig 3 Kerben eindrücken fürs Gelenk
  • Währenddessen Ofen vorheizen auf 165° C Umluft
  • Aufs Backblech legen und ca. 12 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und aus Puderzucker, Flüssigkeit (Zitronensaft/Wasser) und roter farbe dickflüssiges „Blut“ anrühren. Damit die halbierten Mandeln aufkleben und mit dem Rest Blut das Massaker vollenden

Der Teig lässt sich auch gut ausrollen und ausstechen für weitere Gruseldeko. Habt ihr noch Fragen dazu? Dann schreibt uns einfach! Viel Spaß beim ausprobieren.

#Spargelzeit

Mai ist Spargelzeit

Ganze 1,4 Kilogramm – so viel Spargel verspeisten wir 2022/23 in Deutschland pro Kopf. Die weißen und grünen Stangen werden immer beliebter.  Mittlerweile geht der Trend bei Spargel zur regionalen Herkunft: Über 80 Prozent des Spargels kamen 2022 aus heimischen Anbaugebieten wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Bayern. Die restlichen rund 20 Prozent des hier verkauften Spargels werden allerdings noch immer entweder mit dem Lastwagen aus Griechenland, Spanien und Italien importiert oder sogar aus Peru und Mexico eingeflogen. Und: Nur ein Bruchteil des grünen Spargels stammen aus deutschem Anbau. Dabei entsteht 20-mal mehr CO2 als bei regional angebautem Spargel. Hinzu kommt, dass die Produktion von Spargel z. B. in Peru 40 Prozent mehr Wasser benötigt als bei der Erzeugung in Deutschland – das wiederum fehlt dann den Einheimischen.

Ist Bio-Spargel der bessere Spargel?

Die hohe Nachfrage nach Spargel in Deutschland führt dazu, dass im konventionellen Anbau immer mehr Pflänzchen auf engstem Raum angepflanzt werden. Viele Bio-Spargelbetriebe geben den Pflanzen dagegen mehr Platz, so haben sie mehr Luft und Licht, um natürlich zu wachsen. Außerdem legt man beim biologischen Spargel-Anbau großen Wert auf die Standortauswahl, denn die Spargel-Kultur soll für zwölf Jahre bleiben. Gegen sogenannte Bodenmüdigkeit wird nach der Erntezeit von acht bis zwölf Jahren ein Jahr Pause eingelegt und etwas anderes angepflanzt, bevor auf dem Feld wieder Spargel wächst. Ebenso wird im Bioanbau nicht mit synthetischen Düngemitteln gespritzt, sondern vor allem mit Mist und Kompost gedüngt Wer zusätzlich auf die im Bioanbau verwendete Kupferlösungen verzichten möchte, greift am Besten zur Demeter-Qualität. Zur Pflanzenstärkung werden hier „Kräutertees“ verwendet, etwa aus Ackerschachtelhalm.

Umweltproblem beim Spargelanbau: Die Plastikfolie

Für den Spargelanbau werden riesige Mengen Abdeckfolien produziert – wie fast jeder Kunststoff basieren sie auf dem knappen Rohstoff Erdöl und sind schon deshalb nicht gerade umweltfreundlich.  Dabei wird laut einer Forschungsreihe des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Brandenburg die Entwicklung von Bodentieren wie Milben und von Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien in zeitweise abgedeckten Spargeldämmen nicht unterdrückt, sondern sogar gefördert. Inwieweit Vögel, vor allem Bodenbrüter unter den Plastikabdeckungen leiden, wird diskutiert. Und auch Insekten, Kleinsäuger und Pflanzen leiden unter den Feldern, die kilometerweit mit Plastikfolien verdeckt sind.

Und warum das Ganze?

Der Einsatz von Folien hat vor allem folgenden Grund: Unsere Spargelsaison dauert etwa von Mitte April bis traditionell 24. Juni. Importierter Spargel aus Griechenland, Peru und Co. ist schon früher zu bekommen – und oft auch billiger. Die Verbraucher:innen möchten also Spargel immer früher essen, ihn aber am liebsten aus der Region bekommen. Die heimischen Betriebe geraten so unter Druck: Sie müssen nun früher liefern.

Unsere Empfehlung: JETZT ist Spargelzeit, aber …

Da Spargel mühsam per Hand geerntet werden muss, sollten wir ihn bewusst und nur in Maßen konsumieren. Grundsätzlich sollte man Spargel nur von regionalen Erzeuger:innen innerhalb der heimischen Saison kaufen 

Unser Tipp: Reste verwerten beim Spargelessen

Für vier Portionen Spargelcremesuppe werden benötigt: Schalen und ggf. Enden von
  • 1 kg weißem Bio-Spargel
  • 1 L Wasser
  • 50 g Pflanzenöl  (z.B.
  • Veganer Block)
  • 2 geh. EL Mehl
  • frisch gepresster Zitronensaft
  • nach Geschmack 1 Prise Muskat Salz, Pfeffer
  • optional Hafercuisine nach Geschmack
Und so geht’s:

Spargelschalen und -enden in einen Topf geben,
mit kaltem Wasser auffüllen und alles für 30 Minuten kochen.
Den Spargelsud durch ein Sieb abseihen und auffangen.
In einem zweiten Topf mit dem Veganer Block und Mehl eine Mehlschwitze anrühren.
Den aufgefangenen Spargelsud langsam der Masse zugießen und weiterrühren, bis die Suppe eine cremige Konsistenz erreicht hat.
Die Spargelcremesuppe mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Spargel mal anders

Spargel mal anders

Spargel muss nicht immer Kartoffeln und Sauce Hollondaise sein. Hast du schon mal unsere leckeren Grillsaucen von BLATTFRISCH dazu probiert? Mit den leckeren Bratlingen von Calendula die perfekten Partner zu Spargel Cross Over. Und aus unserem Sonate-Joghurt, angerührt mit der Barlach-Paste von KATRINS KÜCHE, lässt sich ein leckerer Dipp zaubern. Probier es doch mal aus!

Übrigens: Wer weißen Spargel innerhalb von zwei bis drei Tagen aufessen möchte, lagert das Gemüse am besten im Kühlschrank, in ein feuchtes Küchentuch gewickelt. Grüner Spargel hält sich am längsten, wenn er in Wasser aufrecht stehend gelagert wird.

Und wie gut, dass Spargel-Liebhaber:innen nicht nur auf die Spargelsaison angewiesen sind, um jederzeit Spargel essen zu können. Denn die Spargelstangen lassen sich gut einfrieren und halten sich bis zu acht Monate im Tiefkühler. Dafür werden die Spargelköpfe gewaschen und die Stangen geschält und von holzigen Stellen befreit. Den gesäuberten Spargel kann man zum Beispiel in einer rechteckigen, flachen Glasform schichten und einfrieren. Zur Zubereitung wird der Spargel tiefgekühlt direkt ins kochende Wasser gegeben. Die Spargelreste werden separat wie Gemüsereste eingefroren und eignen sich auch später noch für Gemüsefonds oder Spargelsuppen.

#Wasser macht Leben möglich

Am 22. April jährt sich zum 54x der Earth Day. 1970 entstanden als spontane Studentenbewegung in den USA sollte der Earth Day dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. 25 Jahre später wurde er als Umweltaktionstag von über 200 Millionen Menschen weltweit begangen und mittlerweile gibt es den Earth Day in mehr als 150 Ländern der Erde.

Ohne Wasser läuft nichts! Alles klar?

Das diesjährige Motto lautet: Wasser macht Leben möglich!
Mensch, Flora und Fauna sind von der Qualität des Wassers abhängig. Doch diese überlebenswichtige und unentbehrliche Lebensader unseres Planeten steht vor einer ernsten Bedrohung. Ein Großteil des Wassers ist verschmutzt und für uns Menschen sowie auch zum Teil für die Tierwelt ungenießbar geworden und die Verschmutzung stellt zusätzlich eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

Nicht nur die Vermüllung der Meere, auch Mikroplastik kann negative Auswirkungen auf Ökosysteme haben und gefährdet die Gesundheit aller Lebewesen. Nicht nur, dass Mikroplastik Chemikalien absorbieren können und dadurch toxische Reaktionen hervorrufen können, sie stellen eine Gefahr für Wassertiere dar und reichern sich auch in verschiedenen Umgebungen an, was zu ökologischen Störungen führen kann.

Dabei beeinflusst Wasser nicht nur als Trinkwasser unser Leben, sondern auch ganze Industriezweige, die für unseren Alltag lebensnotwendig sind. So ist die Qualität jedes Lebensmittels und somit unsere eigene Lebensqualität ebenfalls von sauberem Wasser abhängig. Ein einzigartiges Element, das durch nichts anderes ersetzt werden kann.

Auch wenn sich verschiedene internationale Organisationen, NGOs und Umweltschutzgruppen für den Schutz von Wasserressourcen einsetzen, auf Umweltprobleme hinweisen und an Lösungen arbeiten, wird das nicht ausreichen. Wir stehen an einem Scheideweg, an dem wir alles in unserer Macht Stehende tun müssen, um sicherzustellen, dass dieses kostbare Element nicht zur Mangelware wird. Es liegt an uns allen, dieses kostbare Element zu schützen, um unser Überleben zu sichern: Wasser sinnvoll verwenden anstatt verschwenden! Sei dabei und hilf mit, das lebenswichtige Elixier zu schützen.

Hier findest du Tipps, die dir helfen deinen Wasserverbrauch zu senken.

Bewusst mit Trinkwasser umgehen.
Nachhaltiges Einkaufen, die Verwendung von recycelten Produkten und das Sparen von Trinkwasser sind kleine, aber bedeutende Schritte.

Umweltfreundliche Praktiken bei Kleidung anwenden.
Über Fair Fashion und die Wasserverschwendung bei der Erstellung von Kleidung haben wir 2022 schon einiges erläutert. Zur Erinnerung: Vom umweltfreundlichen Waschen von Kleidung bis zur Reduzierung des Verbrauchs von Fast Fashion ist einiges machbar! Reduce – Reuse – Refuse.

Augen auf bei Putz- und Reinigungsmitteln.
Weniger ist mehr – sparsam dosieren, auf Mikroplastik achten. Für Wasch- und Reinigungsmittel gilt: gemäß Wasser-Härtegrad und nach Verschmutzungsgrad dosieren. Übrigens: Pulver oder Flüssigmittel sind oft besser als überdosierte Tabs.

Papier: auf Chlorbleiche verzichten, Papierverbrauch generell reduzieren.
Chlorbleichprodukte vermeiden. Geschöntes Papier und Produkte, die mit Chlor gebleicht wurden, belasten die Umwelt. Wo kann ich den Verbrauch von Papier generell reduzieren?

Wasser nicht enthärten.
Die Verwendung von Entkalkungsmitteln belastet die Umwelt mit schädlichen Salzen. Laut Verbraucherzentrale NRW macht eine Wasserenthärtung nur dann Sinn, wenn die Wasserhärte größer als 2,5 mmol/l (>14 °dH) ist.

Regenwasser besser nutzen. Gärten vielfältiger und zukunftsorientierter planen.
Das Sammeln von Regenwasser für den eigenen Verbrauch ist eine einfache Möglichkeit, Ressourcen zu schonen. Sich mit nachhaltiger Landschaftsarchitektur zu beschäftigen, um Biodiversität zu fördern und Wasserressourcen besser zu nutzen, macht auch im „privaten Garten“ Sinn.

Wasser sparen beim Einkaufen.
Support your local heroes. Lebensmittel regionaler & saisonaler denken und konsumieren. Greift gezielter zu Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau und reduziert euren Fleischkonsum. Vermeidet Lebensmittelabfälle. Nutzt Foodsharing, verschenkt Lebensmittel, kauft bedachter ein.

Um uns zu reinigen, ist natürlich auch Energie notwendig, schließlich muss das Wasser erhitzt werden. 
Prüfe den Wasserverbrauch deines Duschkopfs. Dies kannst du ganz einfach messen: Du nimmst einen größeren Eimer und füllst diesen mit warmen Wasser, währenddessen stoppst du die Zeit, die zur Befüllung notwendig ist sekundengenau. Brauchst du beispielsweise 30 Sekunden um einen 5 Liter Eimer zu befüllen, so hat dein Duschkopf einen Wasserdurchsatz von 10 Litern pro Minute. Zeit zu wechseln: Gute Sparduschköpfe verbrauchen etwa 6–9 Liter pro Minute. 
Versuche ein paar Grad kälter als üblich zu duschen und schalte das Wasser während des Einseifens aus. 
Überprüfe regelmäßig die Dichtungen an deinen Armaturen und deinem Brauseschlauch.

Wäsche waschen und Wasser sparen
Am meisten Geld und Energie sparst du, wenn du die Waschmaschine nur voll beladen anschaltest. 
Bei normal verschmutzter Wäsche reichen übrigens 30 oder 40°C aus. Etwas stärker verschmutzter Wäsche Flecken vorbehandeln oder ein 60°C-Programm wählen. Für leicht verschmutzte Buntwäsche reicht meist sogar das Kaltwasserprogramm (20°C) aus. 
Nutze das Ecoprogramm bei deiner Waschmaschine. 
Vermeide das Kurzwaschprogramm – es ist besonders energieintensiv. Anschließend solltest du 
Die Wäsche an der Luft trocknen lassen und sie nur bügeln wenn es wirklich nötig ist.

#Nachhaltiger Frühjahrsputz

Es ist wieder Frühling! Vorteile: Sonnenschein, Vogelsang und Frühlingsgefühle. Nachteile: Pollenflug, Müdigkeit – und Frühjahrsputz. Zumindest bei Letzterem können wir dir unter die Arme greifen.  Mit einfachen Hausmitteln wie Essig, Zitronensäure, Soda und Natron kannst du fast alle Putzmittel selber machen. Dabei sparst du Plastikmüll und bares Geld – und schonst gleichzeitig deine Gesundheit und die Umwelt.

Konventionelle Reinigungsmitteln sind durch Mikroplastik, bedenkliche Inhaltsstoffe oder Konservierungsmittel oft umweltschädlich. Nachhaltige Reinigungsmittel helfen nicht nur, Chemikalien im Haushalt zu minimieren, sondern sind oft auch um einiges kostengünstiger.Benötigt werden vor allem ein fettlösendes- und ein kalklösendes Mittel.

Grundsätzlich gilt:

Fett bzw. organische Verschmutzungen entfernst Du am besten mit einer Lauge (höherer pH Wert), z.B. aus Kernseife, Natron oder Waschsoda und Sauerstoffbleiche
Kalk bzw. Anorganisches löst Du mit Säure (niedriger pH-Wert), z.B. Essig(essenz), Zitronensäure.

Der Alleskönner:
Vieles im Haushalt kann allein mit Essigessenz gereinigt werden. Die Essigessenz kann gesprüht oder aufgetragen werden. Zum Einwirken lassen eignen sich dünne Stoffreste, alte Socken oder ähnliches, mit Essig getränkt auf die zu reinigende Stelle legen und eine Weile abwarten. Auch alte Zahnbürsten sind super, um z.B. Fugen zu reinigen. Vorsicht empfiehlt sich: Auf Naturstein zum Beispiel darf Essig nicht angewendet werden. Am besten im Vorfeld an unauffälliger Stelle testen!

WC-Reiniger
Du benötigst:

  • 100 ml (abgekochtes abgekühltes) Wasser
  • 500 ml kaltes Wasser
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL kristalline Zitronensäure
  • 1 kl. Schnapsglas umweltfreundliches Spül- oder Allzweckreinigungsmittel
  • 1 leere WC-Reiniger-Flasche
  • einen kleinen Kochtopf, Löffel, Trichter

Verrühre die Speisestärke mit 500 ml kalten Wasser und koche  unter Rühren auf, bis eine gel-artige Konsistenz entsteht. Abkühlen lassen, dabei gelegentlich rühren. Hierbei wird das Gel noch fester.

Löse die Zitronensäure in 100 ml  kalten Wasser auf (ACHTUNG: ist das Wasser zu warm, bildet sich Zitrat, ein schwer lösliches Salz) und gib den Allzweckreiniger dazu.

Optional kannst Du noch ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugeben (z.B. Teebaum, Orange, Lavendel), das riecht nicht nur besser, sondern verstärkt auch die Wirkung.

Vermische das Zitronensäuregemisch mit dem inzwischen abgekühlten Stärkegel und fülle es in die leere Flasche. Und dann: Ab ins Klo :-). Durch die Gelform haftet der Reiniger besser, auf die Reinigungswirkung hat es keinen Einfluss. Hierfür reicht es oft schon, entweder Zitronensäure & Natron oder Sauerstoffbleiche & Essig für einige Zeit einwirken zu lassen und gründlich zu bürsten.

Allzweckreiniger:
Du brauchst:

  • Schalen von Zitrusfrüchten (Zitronen, Orangen, Mandarinen – was gerade zur Hand ist) oder unbehandelte Tannenzweige
  • Weißer Haushaltsessig (keine Essig-Essenz)
  • Ein Gefäß, z.B. ein großes Einmachglas

So wird es gemacht:

  1. Die Schalen oder Zweige zerkleinern und dicht in das Gefäß füllen, mit Essig auffüllen
  2. Für zwei bis drei Wochen stehen lassen, gelegentlich sanft schütteln und bei Bedarf Essig nachgießen. Sie sollten immer vollkommen bedeckt sein, um Schimmel zu vermeiden.

Innerhalb weniger Wochen entsteht so aus den Schalen und dem Essig ein herrlich zitronig bzw. „tannig“ duftender Haushaltsreiniger. Dass der Reiniger fertig ist, erkennst du daran, dass der Essig sich dunkler färbt. Er besitzt eine hohe Kalklösekraft, verströmt einen angenehmen Duft und kann direkt unverdünnt angewendet werden.

Zur Verwendung als Reiniger gieße die Flüssigkeit durch ein feines Sieb und fülle sie z.B. in eine leere Sprühflasche deines früheren Reinigers. Ein Schuss Spülmittel oder Flüssigseife reduziert die Oberflächenspannung und sorgt dafür, dass der Reiniger gut auf glatten Oberflächen haftet.


Scheuerpulver:
Du brauchst:

  • 3 EL Natron
  • 1 EL Zitronensäure
  • ½ EL Stärke

Vermische alle Zutaten gut miteinander, z.B. in einem Schraubglas. Zur Anwendung, gibst du etwas Pulver auf einen alten Waschlappen – und das Putzen kann losgehen. Für besonders hartnäckige Verschmutzungen kannst du die Wirkung noch mit Essig verstärken. Sprühe hierfür etwas auf die verdreckte Stelle.

Fensterreiniger
Du benötigst:

  • 1 EL Speisestärke und/oder einen Spritzer Spüli
  • einen Schuss Essig
  • 500 ml warmes Wasser
  • wenn vorhanden, leere Sprühflasche (zum Beispiel vom alten Reiniger), ansonsten einfach einen Luffaschwamm oder ein Tuch

Noch ein Tipp von smarticular: Alternativ zum Spray kannst du die Fenster auch mit der Schnittfläche einer halbierten Kartoffeln und bei Bedarf etwas Wasser kräftig bearbeiten, bis der Schmutz gelöst ist. Die Stärke der Kartoffel hat einen ähnlichen Effekt wie das Stärkespray, mit der Knolle lässt sich zudem gut etwas Druck ausüben.

Quelle für die meisten Rezepte: https://www.smarticular.net
Copyright © smarticular.net

Weiteres: 

Nachhaltig abwaschen:

Eine Möglichkeit nachhaltig abzuwaschen ist die Kombination aus Waschkernseife und Luffa– Schwamm oder Spülbürste mit Wechselkopf. Der Block Waschkernseife ist eine gute Alternative zum Spülmittel, während ein Schwamm aus Luffa ein natürlicher, veganer und plastikfreier Ersatz für einen herkömmlichen Schwamm ist. Luffa darf sogar bei 60° gewaschen werden!

Luffa wird aus der Schwammgurke oder dem Schwammkürbis gewonnen. Das Gemüse kommt aus dem asiatischen und pazifischen Raum. Der junge Kürbis wird als Nahrungsmittel genutzt, während sich nach der Reife eine Art Skelett bildet. Nach dem Trocknen eignet er sich für verschiedenste Anwendungen. Anstelle von Luffa eignen sich auch Baumwollschwämme & Baumwolltücher.

Teppich & Polsterreinigung:

Natron und Speisestärke vermischen und auf die Polster auftragen. Ergänzend kann auch Essigwasser aufgesprüht werden. Nun alles trocknen lassen und anschließend absaugen.

Abflussreinigung:

Die Abflussreinigung gelingt mit Soda, Essig und warmen Wasser. Die Reaktion der Lauge (Soda) mit der Säure (Essig) zersetzt störende Bestandteile, sodass der Abfluss wieder frei wird. Nach der Reaktion haben sie sich gegenseitig neutralisiert.

Eine weitere Möglichkeit: Nimm einen langen Schaschlikspieß, schiebe ihn in den Abfluss, drehe ihn und ziehe ihn wieder heraus. Grober Dreck, wie Haare, bleibt hängen und lässt sich so gut entfernen.

Entkalker (für Wasserkocher, Spülmaschine & Co.)

Entkalken geht leicht mit Zitronensäure, die in kaltem Wasser gelöst wird. Zur Anwendung das Mittel z.B. in den Wasserkocher geben, etwas erwärmen und einweichen lassen. Dann mit Luffaschwamm o.ä. auswischen und gründlich nachspülen
Wenn keine Zitronensäure zur Hand, geht auch Essig.

Buchtipps

  1. Die Bücher von smarticular, z.B. das Plastiksparbuch – alle sind hier zu finden:

https://smarticular.shop/buecher/smarticular-buecher/.

  1. Wer auf der oben genannten Website etwas weiter stöbert, findet dort weitere spannende Empfehlungen.
  2. „Putzen ganz natürlich!: Reinigungsmittel mit gutem Gewissen selbst herstellen“ von Fern Green

#Alte Erde neu beleben

Was müssen wir machen? Was brauchen wir?

  1. alte Erde auflockern; Wurzelballen zerkleinern
  2. Strukturmaterial hinzufügen
  3. Spurenelemente und Mineralien hinzufügen
  4. Bodenleben reaktivieren
  5. Nach Bedarf düngen
  1. Schritt: Erde aus dem Gefäß holen – grobe Wurzeln und Pflanzenreste entfernen (verholzte Pflanzenreste können als Mulch genutzt werden)—kleine, feine Wurzeln können drin bleiben, sie werden bis zum Frühjahr vom Bodenlebewesen zersetzt; schaffen eine gute Struktur und stehen wieder als Nähtstoffe zur Verfügung – Erde zerkleinern und in entsprechend großes Gefäß geben, dass Vermischung zulässt
  2. Schritt: Strukturmaterial – 30% -50% (Augenmaß -> benötigt meine Erde neue Strukur oder war in der gekauften Erde genug vorhanden?)
    a) alte Ziegel oder Tontöpfe zerkleinern
    b) Blähton/ Tongranulat Seramis – Baumarkt
    c) Bimsstein
    d) Reisspelzen (da Reisspelzen sich auch langsam zersetzen empfehle ich eine 50:50 Mischung aus Reisspelzen und Bimsstein oder Blähton oder Seramis)
    e) Perlite – eher abzuraten, da Herstellung mit hohem Energieaufwand verbunden;
  3. Schritt: Spurenelemente wieder auffüllen
    a) Gartenkalk – nur kleine Menge (5g/ l Erde) – alle drei Jahre – genauer müsste vorher Ph Wert gemesssen werden
    Eigenschaften Gartenkalk: verbessert den PH-Wert, verbesserte Widerstandskraft der Pflanzen, wertvolle Spurenelemente, verbesserte Nährstoffzufuhr zu den Pflanzen, fördert Krümelstruktur, wirkt sich positiv auf das Bodenleben aus
    b) Urgesteinsmehl – Dosierung (20 gr/ l Erde) – jedes Jahr
    Eigenschaften Urgesteinsmehl – Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer, Mangan) – kräftigt die Pflanzen – verbesserter Geschmack und Haltbarkeit der Früchte – unterstützt das Boden-Leben und den Aufbau von Humus
  4. Schritt: Bodenleben reaktivieren und verlorene Erde ersetzen
    a) Wurmkompost: 1% – max. 15%
    Eigenschaften Wurmkompost: Ertrags- und Qualitätssteigernde Wirkung des Wurmkompost – Höhere Produktion von Phytohormonen – positiv gegen Schädlinge – Höherer Gehalt geschmacksgebender Inhaltsstoffe – Erhöhte Wasserspeicherfähigkeit
    b) Kompost – bis zu 30% Anteil
    Eigenschaften Kompost – leichter Dünger – verbessert Bodeneigenschaften/ Struktur – verbessert das Bodenleben – speichert Wasser
    Laubkompost – kann man selbst an geeigneten Stellen sammeln
  5. Schritt: Düngen nach Bedarf
  6. Schwachzehrer – Kräuter oder Blumenmischungen -> nach Gabe von Kompost eigentlich kein weiteres Düngen nötig
  7. Mittel – und Starkzehrer
    a) Gründüngung – am besten schon im Herbst aussäen oder zeitiges Frühjahr
    b) Kleedünger – Kleepura (milde NPK Werte)
    c) Bokashi – Erde muss länger liegen, um Vererdung zu ermöglichen
    d) Pferdemist – auch am besten Erde länger liegen lassen oder ganz unten in einen großen Topf als Heizung (z.B. für Tomaten) – Wurzeln kommen nicht direkt mit Pferdemist in Kontakt
    e) andere tierische Dünger: Hornspäne (unklare Herkunft, Insect Frass, Hühner- oder Schafwollpellets)

Bezugsquellen:

  1. Strukturmaterial:
Bimsstein a) größere Mengen (25 L Sack) https://www.bau-und-gartenshop.de/p/bims-4-8-mm-gewaschen-25-l-sack

b) kleinere Mengen (10 L Sack) Living Soil Hamburg

Blähton/ Seramis a) Baumarkt

b) häufig auch bei Ebay Kleinanzeigen

Reisspelzen a) kleinere Mengen (10 L) Living Soil Hamburg
  1. Spurenelemente
Urgesteinsmehl a) größere Mengen (20-25kg) Baumarkt oder online (https://www.bau-und-gartenshop.de/p/basaltmehl-basalt-urgesteinsmehl-25-kg-sack)

b) kleinere Mengen (1 KG) Living Soil Hamburg

c) Kleinstmengen (wenn ihr z.B. nur 100-500 gr benötigt): Sprecht uns gerne bei Streubar an, ein lieber Kunde hat uns ein paar Kilo von seinem 25 kg Sack abgegeben

Gartenkalk a) größere Mengen (20-25kg) Baumarkt oder online (https://www.bau-und-gartenshop.de/p/kalksteinmehl-kohlensaurer-kalk-95-fein-gemahlen-25-kg)
b) kleinere Mengen (1 kg) Living Soil Hamburg

III. Bodenbeleber/ Wurmhumus/ Kompost

Kompost a) lokale Bezugsquellen (hier könnt ihr teilweise auch individuelle Mengen abholen):

Alraune in der Fabriciusstraße; zu den Öffnungszeiten könnt ihr euch dort mit einem eigenen Gefäß Kompost abholen

RAL-geprüfter Kompost der Hamburg Abfallwirtschaft (30 L Säcke): https://www.vkn-kompostvermarktung.de/verkaufstaetten-kompost-blumenerde-hamburg

b) kleinere Mengen (2 L) Living Soil Hamburg

  1. Organische Dünger
Pferdemist Meldet euch einfach bei Streubar; Nadine kann immer relativ spontan Pferdemist von der Weide mitbringen und auch auf der Streubar-Terasse deponieren
Kleedünger Kleepura (https://www.kleepura.de/bioduenger/; 0,75 – 22,5 kg)
Insect Frass a) https://www.duengerexperte.de/de/madebymade-naturduenger.html (Kot der Schwarzen Soldatenfliege; 1-5 kg Gebinde)

b) Living Soil Hamburg (Kot des Mehlwurms; 1 kg)

Hühnermistpellets a) oft unklare Herkunft; aber teilweise auch Bio-Qualität mit guten Haltungsbedingungen: https://www.zimisnaturpellets.de/shop
Fertiger Wiederaufwertungsmix

mit Dünger und Mineralien

Living Soil Hamburg

Wenn ihr Produkte von Living Soil Hamburg benötigt, sprecht gern Malte während seiner Arbeitszeit bei Streubar an. Das Lager befindet sich direkt im rückwärtigen Gebäude der Steilshooper Straße 41.

Müllfrei Reisen

Blick auf einen See

Die Ferien stehen vor der Tür und in Hamburg kehrt sicherlich wieder etwas Ruhe ein. Viele zieht es jetzt, vor allem nach dem schmuddel Februar, in die Sonne und die ein oder andere Flugreise wird genutzt, um schnell ins Warme zu kommen.

Das es auch anders geht stellen Nadine und ihre Familie jedes Jahr fest. Sie gelangen unkompliziert mit der Bahn an ihr Ziel (nur wenn diese nicht wieder streikt 😅) Nadines Tochter ist zum Glück alt genug ihr Gepäck selber zu tragen und so bleibt dann auch doch das ein oder andere überflüssige Kleidungsstück zuhause.

Ute ist eher mit dem Rad unterwegs. Und auch hier wird natürlich geschaut, dass nichts überflüssiges in die Packtaschen wandert. Was aber alles nicht fehlen darf und wie man möglichst umweltschonend im Urlaub unterwegs sein kann, haben wir dir hier mal aufgelistet:

Brotzeitbox

Zero Waste-Packliste

UNTERWEGS

  • Kleidung die: Zusammen passt // Sich gut layern lässt (aka Zwiebellook) // Unkompliziert ist und sich mehrmals tragen lässt.
  • Stoffbeutel und Gemüsebeutel Die nehmen im Gepäck wenig Platz ein und sind vielfältig nutzbar (Maltes »Jeder tag«-Tipp ist schließlich: Hab immer einen Beutel dabei
  • Thermoflasche und -Becher Für kalte und heißte Getränke und Essen
  • Mit einem Wasserfilter kannst du jederzeit und überall das Wasser aus der Leitung filtern.
  • Edelstahldosen Diese kannst du für die Hinreise schon mit leckeren Snacks füllen und unterwegs leerfuttern. Am Urlaubsort sind sie unterwegs superpraktisch für Pommes am Strand oder deine Brotzeit bei der Wanderung
  • Besteck Das muss nicht zwingend ein Bambusbesteck oder ähnliches sein. Einfach von daheim Messer, Löffel Gabel für jede Person mitnehmen und so das überflüssige Plastikgeschirr vermeiden.



Im Bad

  • festes Duschgel, biologisch abbaubar, falls ihr in der Natur unterwegs seid.
  • festes Shampoo, hiermit kannst du dich natürlich auch waschen und so ggf. auch auf die Duschsseife verzichten
  • plastikfreie Zahnbürste und Zahntabs
  • Waschlappen. Auf der Hin- und Rückreise lässt sich in ihm auch gut die Seife transportieren
  • Seifendose
  • eine abgefüllte Menge festes Deo
  • selbstgemachtes Lippenbalsam
  • Wiederverwendbare Ohren- und Abschminkstäbchen
  • waschbare Make up Pads
  • Rasierhobel aus Bambus oder Edelstahl
  • eine nachhaltig verpackte Sonnencreme, ohne bedenkliche Inhaltsstoffe.
  • Für die Monatshygiene Stoffbinden und eine Menstruationscup. Wenn du unterwegs lieber auf Tampons zurückgreifen möchtest nutze Bio Baumwolle-Tampons. Sie haben eine kürzere Wechselzeit als herkömmliche Tampons, sind aber komplett plastikfrei und ohne bedenkliche Stoffe.



Küche und Co

  • Spülseife oder abgefülltes Spülkonzentrat
  • Spüllappen
  • Luffaschwamm
  • Spülbürste aus Holz
  • Geschirrtuch
  • abgefülltes Öko-Spülmaschinenpulver
  • Stoffkaffeefilter
All diese Dinge helfen dir natürlich auch zuhause deinen Alltag plastikfreier zu gestalten. Warum sollte das im Urlaub anders sein 🥰 Wir wünschen dir eine erholsame Zeit mit deinen Liebsten und freuen uns auf deine Urlaubsgeschichten im Laden.

#Beete und Co: Fit durch den Winter

Die Winterzeit naht und wir wollen unsere Beete, Hochbeete, Balkonkästen und Töpfe so vorbereiten, dass wir sie im Frühjahr direkt wieder nutzen und bepflanzen können. Diese Vorbereitung beinhaltet auch das Zuführen neuer Nährstoffe.

Zuerst schauen wir mal, welche Gegebenheiten du im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon hast. Je nachdem ob du eher kleinere Töpfe und Balkonkästen, ein Hochbeet oder sogar Beet im Schrebergarten und entweder nur einjährige oder auch mehrjährige Pflanzen angebaut hast, ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten der Vorbereitung auf die neue Saison.

  1. Schritt: Welche Gegebenheiten finde ich bei mir im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon vor?
    a) Ich habe im Garten oder auf dem Balkon Pflanzen und Blumen, die mehrjährig/ ausdauernd sind (also Pflanzen, die mehrere Jahre alt werden).

    -> bei einigen Pflanzen lohnt sich ein kräftiger Rückschnitt, damit sie in der nächsten Saison wieder kräftig austreiben-> ansonsten ist das wichtigste, dass du dein Beet oder deine Töpfe ausreichend feucht hältst, damit das Bodenleben den Winter überlebt und die Erde nicht vollkommen austrocknet. Achte aber darauf, dass du weniger gießen musst, als im Sommer, da das Wachstum der Pflanzen zurückgefahren ist und sie dadurch auch weniger Wasser benötigen.

    -> wenn du deine Pflanzen noch etwas Gutes tun willst kannst du außerdem Mulchen (z.B. mit Stroh). Mulch kann einerseits ein Kälteschutz sein, andererseits schützt er die Oberfläche der Erde vor Austrocknung und Erosion.

    -> Dünger: Du kannst bis Ende Oktober/ Anfang November einen milden Dünger (z.B. Kompost oder Wurmhumus) um die Pflanzen herum einarbeiten. Das macht die Pflanzen robuster gegenüber Kälte und Frost und sie schaffen es gut, durch die dunkle Jahreszeit.

    b) Ich habe ein Beet im Garten, ein Hochbeet auf der Terrasse oder größere Töpfe (ab 10 Liter) auf meinem Balkon und keine mehrjährigen Pflanzen (Pflanzen sind bereits verblüht oder geerntet und es stehen nur noch die vertrockneten Stängel)

    -> Pflanzenreste und Stängel einfach über den Winter stehen lassen. Diese werden gerne von Insekten als Unterschlupf im Winter genutzt. Im Frühjahr die Reste einfach vorsichtig herausziehen. Achte darauf, dass so viel Wurzelmaterial wie möglich im Boden bleibt (außer dickere Wurzeln oder verholzter Ansatz vom Stängel). Es dient dem Bodenleben als Nahrung, gibt der Erde eine gute Struktur und zersetzt sich mit der Zeit. Um den nachfolgenden Pflanzen ausreichend Nährstoffe zu bieten, arbeitest du anschließend etwas Dünger (z.B. Kleepura, Insect Frass, Hornmehl, Kompost oder Wurmkompost) leicht in die obere Erdschicht ein. Füge gerne auch noch Mineralien in Form von Urgesteinmehls mit hinzu.

    -> Gründünger säen:
    Hier ziehst du die Pflanzenreste einfach vorsichtig heraus (wie oben beschrieben), lockerst den Boden oberflächlich ein bisschen auf (nicht komplett umgraben) und säst einen Gründünger (z.B. Winterwicke-Gemisch bis Ende November oder im Frühjahr ab Februar Ackerbohne. Der Gründünger schützt die Oberfläche vor Austrocknung, verbessert die Struktur eures Bodens und fügt dem Substrat wieder Nährstoffe zu. Etwa 3 Wochen bevor du im neuen Jahr die Folgekultur säen/ pflanzen möchtest, schneidest du den Gründünger knapp über der Oberfläche ab (Wurzeln bleiben im Boden!) und lässt ihn als Mulchschicht liegen (zur Beschleunigung der Kompostierung kannst du noch ein bisschen Urgesteinmehl darüber streuen)

    -> Mulchen mit einer Schicht aus Laub-Rasenschnitt-Pferdeäpfeln:
    Mulchen kannst du dein Beet oder euren Topf mit unterschiedlichen Materialien. Die hier vorgeschlagene liefert deinem Substrat wichtige Nährstoffe und zersetzt sich über den Winter zu einer tollen Humusschicht. Gleichzeitig verhindert der Mulch die Austrocknung des Substrats.
    Du nimmst Laub (am besten zerkleinern), Rasenschnitt – am besten leicht angetrocknet – oder ein anderes grünes Material (z.B. Brennesseln, Giersch etc.) und vermengst es im Verhältnis 50:50. Als Kompostbeschleuniger kannst du noch eine kleinere Menge Pferdeäpfel dazugeben (z.B. 40% Laub, 40% Rasenschnitt, 10% Pferdeäpfel). Zusätzlich kannst du noch ein bisschen Urgesteinsmehl streuen. Es hilft dem Bodenleben beim Kompostieren.
    Den Mulch lasst ihr einfach über den Winter oberflächlich liegen. Im Frühjahr sollte er sich dann schon schön zersetzt haben und ihr könnt ihn leicht einarbeiten.

c) Ich habe Beet oder Hochbeet sondern nur einen Balkon mit kleineren Töpfen (1-5 Liter) und Balkonkästen. In diesen sind alle Pflanzen bereits verblüht (einjährig) oder abgeerntet.
-> gerade in kleinen Töpfen und Balkonkästen ist es schwierig, die Austrocknung im Winter und das Durchfrieren des Substrats zu verhindern. In diesem Fall empfehlen wir, die gesamte Erde aus den Töpfen und Balkonkästen in einem entsprechend großen Gefäß zu sammeln (z.B. einem Eimer ab 10 Liter) und mit den Schritten aus dem Workshop „Erde wiederaufbereiten“ weiterzumachen. In einem großen Gefäß ist es viel leichter, das Bodenleben lebendig zu halten und ein Durchfrieren des Substrats zu verhindern.

Wir wünschen euch viel Spaß mit deinem Bett. Erzähl uns gerne, ob alles geklappt hast. Bei Fragen kannst du uns jederzeit ansprechen.

#Cradle to Cradle

Cradle to Cradle Banner

Auch dieses Jahr finden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 18. September bis 08. Oktober  statt und möchten wieder viele Menschen dazu bewegen, in zahlreichen Aktionen ein Zeichen für eine nachhaltigere Welt zu setzen – erstmalig auf der Webplattform Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit!

Wir sind mit dabei und haben zu Gast Cradle to Cradle NGO

Cradle to Cradle bringt Klima- und Ressourcenschutz zusammen und setzt innovative Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme um. Was genau das bedeutet und wie es funktionieren kann, erläutern am 20.September das Team von C2C. Ebenso erfahren die Teilnehmenden wie Cradle to Cradle in dem Unverpacktladen STREUBAR integriert wird und welche Möglichkeiten jede*r einzelne im Alltag hat, um möglichst ressourcenschonend zu agieren.

Wann: 20.09.2023, ab 20 Uhr
Wo: streubar – unverpackt einkaufen
Meldet euch direkt an: info@streubar.deEintritt ist frei.

NGO-Logo

#Wir feiern Geburtstag

Schon wieder ein Jahr um und wir sind nach wie vor mega happy, dass es mit und dank euch streubar in Barmbek gibt. Deswegen ist es wieder einmal Zeit von Herzen 🥰 DANKE 🥰 zu sagen für eure Treue, euer positives Feedback und das nette Miteinander. Wir lieben unsere Arbeit und das liegt vor allem an unseren großartigen Kunden und Kundinnen! 💚

Auch dieses Jahr möchten wir das feiern.
Wann: 16. August 2023, 10 bis 20 Uhr
Wo: streubar – unverpackt einkaufen

Kommt zu unserem 3. Geburtstag und freut euch auf viele Aktionen (u.a. mit @foodsharing_hamburg und @umdenkbar_ev),
lecker Essen und Trinken (z.B. calendula naturkost, @blattfrisch, @fairfood.bio, @knoedelkult, usw.) nette Gespräche und vielem mehr.

Kommt vorbei und freut euch auf viele Aktionen, Verkostungen, nette Gespräche und vielem mehr. Wir freuen uns auf euch.

#faire Woche

Seit über 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. 2023 dreht sich vom 15. bis 29. September alles um das Thema Klimagerechtigkeit (SDG 13).

Im Rahmen der Fairen Woche könnt ihr bei unserem 3. Geburtstag u.a. die Freiburger Rösterei Fairfood kennenlernen und die Hintergründe zur Produktion und die gemeinsamen Prinzipien der beiden Unternehmen erfahren.

Wann: 16. September 2023, 10 bis 20 Uhr
Wo: streubar – unverpackt einkaufen