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#Wasser macht Leben möglich

    #Wasser macht Leben möglich

    Am 22. April jährt sich zum 54x der Earth Day. 1970 entstanden als spontane Studentenbewegung in den USA sollte der Earth Day dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. 25 Jahre später wurde er als Umweltaktionstag von über 200 Millionen Menschen weltweit begangen und mittlerweile gibt es den Earth Day in mehr als 150 Ländern der Erde.

    Ohne Wasser läuft nichts! Alles klar?

    Das diesjährige Motto lautet: Wasser macht Leben möglich!
    Mensch, Flora und Fauna sind von der Qualität des Wassers abhängig. Doch diese überlebenswichtige und unentbehrliche Lebensader unseres Planeten steht vor einer ernsten Bedrohung. Ein Großteil des Wassers ist verschmutzt und für uns Menschen sowie auch zum Teil für die Tierwelt ungenießbar geworden und die Verschmutzung stellt zusätzlich eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

    Nicht nur die Vermüllung der Meere, auch Mikroplastik kann negative Auswirkungen auf Ökosysteme haben und gefährdet die Gesundheit aller Lebewesen. Nicht nur, dass Mikroplastik Chemikalien absorbieren können und dadurch toxische Reaktionen hervorrufen können, sie stellen eine Gefahr für Wassertiere dar und reichern sich auch in verschiedenen Umgebungen an, was zu ökologischen Störungen führen kann.

    Dabei beeinflusst Wasser nicht nur als Trinkwasser unser Leben, sondern auch ganze Industriezweige, die für unseren Alltag lebensnotwendig sind. So ist die Qualität jedes Lebensmittels und somit unsere eigene Lebensqualität ebenfalls von sauberem Wasser abhängig. Ein einzigartiges Element, das durch nichts anderes ersetzt werden kann.

    Auch wenn sich verschiedene internationale Organisationen, NGOs und Umweltschutzgruppen für den Schutz von Wasserressourcen einsetzen, auf Umweltprobleme hinweisen und an Lösungen arbeiten, wird das nicht ausreichen. Wir stehen an einem Scheideweg, an dem wir alles in unserer Macht Stehende tun müssen, um sicherzustellen, dass dieses kostbare Element nicht zur Mangelware wird. Es liegt an uns allen, dieses kostbare Element zu schützen, um unser Überleben zu sichern: Wasser sinnvoll verwenden anstatt verschwenden! Sei dabei und hilf mit, das lebenswichtige Elixier zu schützen.

    Hier findest du Tipps, die dir helfen deinen Wasserverbrauch zu senken.

    Bewusst mit Trinkwasser umgehen.
    Nachhaltiges Einkaufen, die Verwendung von recycelten Produkten und das Sparen von Trinkwasser sind kleine, aber bedeutende Schritte.

    Umweltfreundliche Praktiken bei Kleidung anwenden.
    Über Fair Fashion und die Wasserverschwendung bei der Erstellung von Kleidung haben wir 2022 schon einiges erläutert. Zur Erinnerung: Vom umweltfreundlichen Waschen von Kleidung bis zur Reduzierung des Verbrauchs von Fast Fashion ist einiges machbar! Reduce – Reuse – Refuse.

    Augen auf bei Putz- und Reinigungsmitteln.
    Weniger ist mehr – sparsam dosieren, auf Mikroplastik achten. Für Wasch- und Reinigungsmittel gilt: gemäß Wasser-Härtegrad und nach Verschmutzungsgrad dosieren. Übrigens: Pulver oder Flüssigmittel sind oft besser als überdosierte Tabs.

    Papier: auf Chlorbleiche verzichten, Papierverbrauch generell reduzieren.
    Chlorbleichprodukte vermeiden. Geschöntes Papier und Produkte, die mit Chlor gebleicht wurden, belasten die Umwelt. Wo kann ich den Verbrauch von Papier generell reduzieren?

    Wasser nicht enthärten.
    Die Verwendung von Entkalkungsmitteln belastet die Umwelt mit schädlichen Salzen. Laut Verbraucherzentrale NRW macht eine Wasserenthärtung nur dann Sinn, wenn die Wasserhärte größer als 2,5 mmol/l (>14 °dH) ist.

    Regenwasser besser nutzen. Gärten vielfältiger und zukunftsorientierter planen.
    Das Sammeln von Regenwasser für den eigenen Verbrauch ist eine einfache Möglichkeit, Ressourcen zu schonen. Sich mit nachhaltiger Landschaftsarchitektur zu beschäftigen, um Biodiversität zu fördern und Wasserressourcen besser zu nutzen, macht auch im „privaten Garten“ Sinn.

    Wasser sparen beim Einkaufen.
    Support your local heroes. Lebensmittel regionaler & saisonaler denken und konsumieren. Greift gezielter zu Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau und reduziert euren Fleischkonsum. Vermeidet Lebensmittelabfälle. Nutzt Foodsharing, verschenkt Lebensmittel, kauft bedachter ein.

    Um uns zu reinigen, ist natürlich auch Energie notwendig, schließlich muss das Wasser erhitzt werden. 
    Prüfe den Wasserverbrauch deines Duschkopfs. Dies kannst du ganz einfach messen: Du nimmst einen größeren Eimer und füllst diesen mit warmen Wasser, währenddessen stoppst du die Zeit, die zur Befüllung notwendig ist sekundengenau. Brauchst du beispielsweise 30 Sekunden um einen 5 Liter Eimer zu befüllen, so hat dein Duschkopf einen Wasserdurchsatz von 10 Litern pro Minute. Zeit zu wechseln: Gute Sparduschköpfe verbrauchen etwa 6–9 Liter pro Minute. 
    Versuche ein paar Grad kälter als üblich zu duschen und schalte das Wasser während des Einseifens aus. 
    Überprüfe regelmäßig die Dichtungen an deinen Armaturen und deinem Brauseschlauch.

    Wäsche waschen und Wasser sparen
    Am meisten Geld und Energie sparst du, wenn du die Waschmaschine nur voll beladen anschaltest. 
    Bei normal verschmutzter Wäsche reichen übrigens 30 oder 40°C aus. Etwas stärker verschmutzter Wäsche Flecken vorbehandeln oder ein 60°C-Programm wählen. Für leicht verschmutzte Buntwäsche reicht meist sogar das Kaltwasserprogramm (20°C) aus. 
    Nutze das Ecoprogramm bei deiner Waschmaschine. 
    Vermeide das Kurzwaschprogramm – es ist besonders energieintensiv. Anschließend solltest du 
    Die Wäsche an der Luft trocknen lassen und sie nur bügeln wenn es wirklich nötig ist.