Wir sind Malte, Ute und Nadine und gemeinsam haben wir STREUBAR gegründet. Im Frühjahr 2019 haben wir uns bei den ersten Treffen der foodcoop-Barmbek kennengelernt. Schnell war uns klar, dass wir in unseren Stadtvierteln gemeinsam was bewegen möchten. Hier erfährst du unsere ganz persönliche Motivation diesen aufregenden Schritt zu gehen.
#malte
Ich bin in einer ländlichen Umgebung großgeworden und habe mich immer viel mit Tieren und Pflanzen beschäftigt. Schon als Kleinkind habe ich selbst Salat angebaut, Primeln mit der Nachbarin eingepflanzt oder Bienen bei ihrem Treiben beobachtet.
Durch meine ersten Nebenjobs im regionalen Supermarkt und beim Erdbeerbauern meines Vertrauens habe ich dann ein starkes Bewusstsein für Qualität von (insbesondere) Lebensmitteln entwickelt. Während meines Studiums habe ich erkannt, dass Qualität mit Fairness und Nachhaltigkeit einhergeht bzw. einhergehen muss, weshalb ich mich dazu entschieden habe, mich auch beruflich für diese Themen einzusetzen, um langfristig einen positiven Einfluss haben zu können. Dieser soll nicht nur auf mein Leben wirken, sondern nachhaltig der Umwelt und sozialen Gerechtigkeit dienen.
Die Aktivitäten und der Austausch in unserem Verein zeigen mir, dass wir uns gegenseitig unterstützen müssen und so großes erreichen können. Jeder kann etwas tun, Veränderung beginnt im Kleinen und bedeutet nicht automatisch Verzicht!
Ich bin unglaublich dankbar, dass ich mit Ute und Nadine Partnerinnen gefunden habe, mit denen ich STREUBAR angehen und unsere Werte und Ideen streuen kann.
Du willst mehr wissen? Schreib mir gerne eine Mail.
#ute
Schon als Kind habe ich von meinen Eltern meine Bewahrermentalität und einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit dem Vorhandenen gelernt und verinnerlicht (danke dafür!). Konsum als Selbstzweck spielte in meinem Leben selten (ja, es gab schwache Momente ;-)) eine Rolle. Im Alltag gehe ich bewusst mit Ressourcen um, unser 3-Personen-Haushalt (außer mir noch meine 16 & 19-jährigen “Kinder“) verbraucht erstaunlich wenig Wasser und Strom und erzeugt mittlerweile relativ wenig Müll.
Durch Nadines Aufruf bei nebenan.de, die daraus entstandene foodcoop und unseren gemeinsam gegründeten Verein „umdenkbar e.V.“ bin ich hoch motiviert, den nachhaltigen Lebensstil als spannende Herausforderung anzunehmen und mit viel Spaß neue bzw. alte, aber lange verdrängte Möglichkeiten zu dessen praktischer Umsetzung zu entdecken. So backe und koche ich gerne mit frischen, regionalen, unverpackten Produkten und verzichte dabei sukzessive auf tierische Produkte. Seit vielen Jahren fahre ich Fahrrad, nutze eine Gemeinschaftswaschmaschine und tausche/(ver)leihe Klamotten und Haushaltsgeräte.
Ich halte es für dringend notwendig, möglichst vielen Menschen die wohnortnahe Versorgung mit unverpackten Lebensmitteln und Haushaltsprodukten zu ermöglichen und freue mich daher sehr über die Gründung von STREUBAR gemeinsam mit Malte und Nadine.
STREUBAR wird sowohl die sehnlich erwartete Möglichkeit für unverpackten Einkauf in Barmbek/Winterhude als auch ein großartiger Ort zum Verweilen, Austauschen und Weiterentwickeln.
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#nadine
Seit einigen Jahren versuchen wir (mein Partner, unsere Tochter und ich) möglichst müllfrei einzukaufen und nachhaltig zu leben. Seit dem haben wir viel Neues dazu gelernt (z. B. wie einfach man Milchalternativen, Sauerteigbrot, Kosmetika, Haushaltsreiniger und Bienenwachstücher selbermachen kann), aber leider auch uns über das ein oder andere geärgert (fehlende Einkaufsmöglichkeiten für unverpackte, haltbare Lebensmittel im eigenen Stadtteil).
Anfang 2019 haben wir über eine online-Nachbarschaftsplattform Gleichgesinnte gefunden und gemeinsam Alternativen und Möglichkeiten in unseren Stadtteilen geschaffen. Das fing an mit der Gründung unserer »foodcoop – unverpackt in Barmbek«, aus der im August der Verein »umdenkbar e.V.« entstanden ist.
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