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Reinigungsmittel selbermachen

März 15, 2025 /14:00 - 15:00

Frühjahrsputz

Wir möchten dir in unserem offenen Angebot zeigen, wie unkompliziert du Scheuermilch selber herstellen kannst. Kostengünstig und ohne giftige Chemikalien.

Probier’s doch mal aus:

am 15. März

zwischen 14–15 Uhr

Du kannst einfach in der Stunde spontan vorbeikommen, das DIY selber dauert nur wenige Minuten.
Es fällt lediglich ein Kostenbeitrag von €2,50 an.

 

Wie schädlich sind konventionelle Reinigungsmittel?

Inhaltsstoffe, die in allen Putzmitteln zu finden sind, sind Tenside. Sie werden gebraucht, um Fett und Schmutz wasserlöslich zu machen. In Putz- und Waschmittel werden meist synthetische Tenside verwendet. Diese werden auf Erdölbasis hergestellt und sind für Wasserorganismen giftig. Auch für den Menschen sind synthetische Tenside nicht unbedenklich: Sie sorgen unter anderem dafür, dass Haut und Schleimhäute austrocknen. Das kann zu Ausschlägen, aber auch zu Allergien führen. Es ist allerdings auch möglich, Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Das Problem hierbei ist, dass dafür oft Palmöl verwendet wird, welches meist aus riesigen Monokulturen in Asien stammt. Dafür werden in der Regel große Regenwaldflächen abgeholzt. Manche Hersteller achten jedoch darauf, das für ihre Produkte benötigte Palmöl nachhaltig anzubauen oder nutzen andere Rohstoffe.

Ein weiterer Kritikpunkt an konventionellen Reinigungsmitteln sind Duftstoffe. Sie können ebenso wie synthetische Tenside Allergien auslösen und sind ebenfalls giftig für Wasserorganismen und schwer biologisch abbaubar. Einige Öko-Anbieter haben duftstofffreie Mittel im Angebot.

Es gibt noch einige andere Gründe, warum man auf Chemiekeulen verzichten sollte. Oft finden sich in Reinigungsmitteln genmanipulierte Enzyme, die zwar dafür sorgen, dass die Wäsche auch schon bei niedrigen Temperaturen sauber wird, aber im Gegenzug Hautreizungen verursachen können.

Für längere Haltbarkeit sorgen Konservierungsstoffe, die nach EU-Norm kennzeichnungspflichtig sind, allerdings ohne Erwähnungspflicht, dass es sich um Konservierungsstoffe handelt. Besonders aggressive Konservierungsstoffe, die Formaldehyd beinhalten, können zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schleimhautreizungen Atemprobleme und Asthma führen, Allergien auslösen und gelten als krebserregend.

Studien haben zudem gezeigt, dass viele Reinigungsmittel, die mit Slogans, wie „beseitigt 99,9 % aller Bakterien“ nicht nur unnötig, sondern auch gefährlich sind. Durch zu häufiges Verwenden von desinfizierenden Reinigern, können Bakterien eine Antibiotika-Resistenz entwickeln. Diese Mittel belasten außerdem oft die Schilddrüsen und unser Hormonsystem. Bio-Reiniger verzichten meist auf antibakterielle Wirkstoffe.

Es geht auch anders

Ökologische Wasch- und Reinigungsmittel reinigen genauso und schädigen weder Mensch noch Tier noch Umwelt. Sie basieren vor allem auf pflanzlichen Tensiden, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- oder Rapsöl bestehen – im Gegensatz zu den konventionellen Reinigungsmitteln, die auf Erdöl basierende Tenside beinhalten.

Putzmittel selber machen ñ die Vorteile:

weniger Plastikmüll                    weniger Chemie                    die Euronen bleiben im Geldbeutel

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