1. Woche

deine erste Wochenaufgabe:

Hast du schon mal darauf geachtet wie viel Müll eigentlich in unseren Stadtteilen liegt?  Wir möchten das du in der kommenden Woche an einem beliebigen Tag einen Eimer Müll sammelst und diesen anschließend richtig sortiert entsorgst. Wie lange hast du für den Eimer gebraucht? Welche Art Abfall lag besonders viel auf den Wegen? Was passiert wohl mit dem Müll, wenn du ihn nicht einsammelst? 

Schreib uns gerne deine Erfahrung und Gedanken dazu.

#cleanup

 

Besonders viel Plastikmüll (Tatü-Packungen, Plastiktüten u. Hundekotbeutel, Folie von Bonbons, Schoki und Riegeln) wurden am Sonntag Vormittag von einer Familie, beim erfüllen der Wochenaufgabe, gefunden, aber auch Einmalmasken und Zigarettenstummel sowie Kronkorken waren viele dabei. Außerdem diverse »Ich-kaufe-Ihr-Auto Karten« und Kassenbons. Ebenfalls wanderten To Go Kaffeebecher in den Sammel-Eimer. Aufgefallen ist der Familie, dass die städtischen Mülleimer total überfüllt waren und alles drumherum lag, bei Pappe- und Papiercontainern das gleiche Bild. 

Was wohl mit dem Müll passiert wäre, wenn sie ihn nicht eingesammelt hätten?
L., 3 Jahre: Er wäre weggeflogen.

Und wohin?
O., 6 Jahre: Ins Meer. Oder in die Tiere. 

 

Eine 3/4-Stunde waren Lars und Elisa in Barmbek unterwegs, um den Eimer Müll zu sammeln. Es war alles dabei, Verpackungsmüll, viel zerbrochenes Glas, Restmüll (Kippen, …) bis hin zu Sondermüll in Form von Metallen, ein Gefäß für Kühlflüssigkeit und ein nicht ganz jugendfreier Kalender vom letzten Jahr.

Was wäre mit dem von uns gesammelten Müll passiert, wenn wir das nicht getan hätten?
Je nachdem, denke ich … ein Großteil fliegt auf ewig in der Gegend herum, zerkleinert sich durch mechanische und witterungstechnische Einflüsse, wird ins Erdreich (sofern vorhanden und nicht versiegelt) getreten, landet vielleicht in der Kanalisation oder lagert sich unbemerkt in der natürlichen Umgebung an, von wo es auf die eine oder andere Art auch seinen Weg in kleine und große Organismen finden wird …

 

Am Donnerstag haben Team Quatschtanten die erste ZW-Challenge gemeistert und konnten kaum glauben, dass der erste Eimer schon nach wenigen Metern voll war…sie sind vor allem auf ganz viel Plastikverpackungen, seeehr viele Zigarettenkippen und Kronkorken, Papiermüll und Pfandflaschen gestoßen.

Hätten wir ihn nicht aufgehoben, wäre ein Teil von dem Müll vermutlich von der nächsten Kehrmaschine aufgesaugt worden, aber vieles hätte sich bestimmt auch einfach in der Natur verteilt.
Danke für diese Challenge, die uns noch einmal mehr die Augen geöffnet hat! Wir freuen uns auf die nächste Challenge!

Lieben Gruß vom Team Quatschtanten

 

Lisa hat ihre Mittagspause genutzt, um Müll zu sammeln. Sie findet es wirklich erschreckend, wie viel Müll auf den Straßen landet.

Wie lange hast du für den Eimer gebraucht?

Reichlich 12 min. in meiner Wohnsiedlung auf einer Strecke von ca. 100m

Welche Art Müll lag besonders viel auf den Wegen?
Unfassbar viele Taschentücher und Taschentücherverpackungen, Zigarettenstummel, Plastik – vor allem von Snacks/Bonbons, diese (Entschuldigung) dämlichen Autowerbevisitenkarten Und leider auf meiner Straße auch immer sehr schlimm: Sperrmüll.

Was passiert wohl mit dem Müll, wenn du ihn nicht einsammelst?

Ich hoffe, dass die lieben Menschen von der Stadtreinigung ihn einsammeln. So viele Kleinigkeiten in so vielen Ecken können sie aber vermutlich gar nicht bewerkstelligen (ich bin sogar in die kleinen Vorgärten gekrabbelt, da kommt sonst wohl kaum eine Straßenreinigung hin). Daher bleibt bestimmt viel auch dort liegen, bis er verrottet (vorausgesetzt das geht – bei Plastik wohl kaum), vom Wind weggetragen wird in bspw. Gewässer, Vögel ihn fressen, … und damit unser Ökosystem belastet

Ich bin gespannt auf die nächste Wochenaufgabe!

hier bekommst du deine täglichen tipps

Du hast die erste Woche geschafft – Glückwunsch!